Fotos: Gerhard Tempel

Aus der öffentlichen Gemeinderatssitzung vom 16. Juli 2018

Bekanntgabe nichtöffentlicher Beschlüsse

1. In der nichtöffentlichen Gemeinderatssitzung vom 11.06.2018 wurde für den Gemeindebauhof eine Stelle ausgeschrieben, da ein Mitarbeiter zum Ende des Jahres in den Ruhestand geht.

2. Die Verwaltung wurde beauftragt mit dem Abwasserzweckverband „Mittleres Schussental“ und der Firma Arctic Paper Mochenwangen GmbH über die Auflösung des bestehenden Vertrags über die Abwasserbeseitigung und den daraus resultierenden finanziellen und kommunalrechtlichen Abwicklungen zu verhandeln.

3. In der nichtöffentlichen Gemeinderatssitzung vom 20.06.2018 wurde vom Gemeinderat beschlossen, die freiwerdende Stelle im Steueramt mit Frau Renate Brauchle aus Bad Waldsee zum 15.08.2018 zu besetzen.

4. Des Weiteren wurde in der nichtöffentlichen Sitzung vom 20.06.2018 beschlossen, den Antrag auf Gewährung einer Zuwendung im Rahmen des Förderprogramms Flächengewinnung durch Innenentwicklung 2018 zurückzunehmen.

Bekanntgaben

1. Vom 14. bis 18. Juni fand eine Bürgerreise in unsere polnische Partnergemeinde Ciasna statt. An dem Besuch nahm auch der Musikverein Mochenwangen teil. Anlass der Reise war das 15-jährige Bestehen der dortigen Tanzgruppe und das 20-jährige Bestehen des Blasmusikorchesters. Die Reise hinterließ bei allen Teilnehmern einen bleibenden Eindruck. Bürgermeister Steiner dankte unserer Partnergemeinde Ciasna für die herzliche und sehr großzügige Gastfreundschaft.

2. Das 25-jährige Bestehen konnte die Bodensee-Oberschwaben-Bahn am 22. Juni feiern. Bürgermeister Steiner bezeichnet die BOB als ein tolles Erfolgsprojekt, das aus unserer Region nicht mehr wegzudenken sei.

3. Bei schönstem Wetter konnte vom 22. bis 24. Juni  das Dorffest in Wolpertswende abgehalten werden.

4. Am 23. Juni fand die vom Kapellenteam hervorragend organisierte 11. Kapellenwanderung unter dem Motto „Käppele, Kirsch und Kettarassla“ mit sehr guter Resonanz statt.

5. Am 28. Juni tagte der Petitionsausschuss des Landtages wegen der Entschädigung der Grundstückseigentümer, die vom Ausbau der B 32 zwischen Vorsee und Altshausen betroffen sind. Ein Ergebnis liegt noch nicht vor.

6. Am 1. Juli wurde von der evangelischen Kirchengemeinde in Mochenwangen wieder das traditionelle Sommerfest gefeiert.

7. Die Gemeinde war am 17. Juli Gastgeber für die DRK-Kreisversammlung in der Turn- und Festhalle in Mochenwangen.

8. Vom 4. bis 6. August veranstaltet der Musikverein Mochenwangen wieder sein Dorffest auf dem Schulareal in Mochenwangen, zu dem Bürgermeister Steiner die Einwohnerschaft ganz herzlich einlädt.

9. Auch in diesem Sommer wird wieder von den Vereinen ein Sommerferienprogramm gestaltet und angeboten. Das Ferienprogramm kann auf der Startseite der Gemeindehomepage eingesehen werden.

10. Bürgermeister Steiner informierte über den Stand der Vorarbeiten für die geplanten Baugebiete in Wolpertswende und Mochenwangen.   

11. Für das Baugebiet „Burggasse“ in Wolpertswende sind die Erschließungsplanung sowie der Erwerb von Grundstücken in Bearbeitung.   

12. Für das geplante Baugebiet „Am Brunnenweg“ in Mochenwangen liegt nun die Auswertung des Verkehrsgutachtens vor. Des Weiteren wird derzeit die Erschließungsbeitragssituation für den Bereich Brunnenweg aufgearbeitet. Vor kurzem hat auch ein Gespräch beim Landratsamt wegen des Ablaufs des Bebauungsplanverfahrens stattgefunden.

13. Im Februar fand durch die Gemeindeprüfungsanstalt eine allgemeine Finanzprüfung in der Gemeindeverwaltung statt. Der Prüfungsbericht wird voraussichtlich Anfang 2019 im Gemeinderat vorgestellt.

Berichte aus den Ausschüssen und Verbänden

1. Bei der Verbandsversammlung des Wasserversorgungsverbandes „Schussen-Rotachtal“ am 28. Juni stand die Feststellung der Jahresrechnung 2017 und der Wirtschaftsplan 2018 sowie die Fortführung des Monitorings am Lindenweiher und die Erschließung der Wasserfassung beim Mahlweiher in Aulendorf auf der Tagesordnung. Des Weiteren wurde unsere Kämmerin Jennifer Hauser als Nachfolgerin des bisherigen Verbandspflegers Ralf Messmer (Gemeindeverwaltung Horgenzell) und unsere Kassenverwalterin Carola Hecht als Nachfolgerin des bisherigen Verbandsrechners Andreas Flach (ebenfalls Gemeinde Horgenzell) gewählt.

2. Am 2. Juli fand die 9. Gesellschafterversammlung des Regionalen Kompensationspools Bodensee-Oberschwaben GmbH (ReKo) statt, bei der die Jahresrechnung 2017 festgestellt und der Wirtschaftsplan 2018 beschlossen wurde. Außerdem wurde ein Aufsichtsrat gebildet.

Fragen der Einwohner

Von einem Zuhörer wurde im Zusammenhang mit der geplanten Ausweisung eines Baugebiets am Brunnenweg in Mochenwangen der Interessenausgleich zwischen der Erschließung eines neuen Baugebiets und dem innerörtlichen landwirtschaftlichen Betrieb angesprochen.

Anfragen der Gemeinderäte

  • Ausbau des schnellen Internets im Bereich Segelbach und Haller.      
    (Bei der Planung und Ausführung der Anschlüsse wurden teilweise erhebliche Mängel festgestellt. Ein Bericht hierüber wird an den zuständigen Zweckverband weitergeleitet. Derzeit werden in Segelbach und Haller die Hausanschlüsse installiert, so dass die NeckarCom nun mit dem Vertrieb beginnen kann).
  • Mittagessen an der Grundschule in Mochenwangen.    
    (Auf Anregung des Gemeinderats wurden nach der Preiserhöhung des derzeitigen Essenslieferanten Dornahof auch Angebote von örtlichen Firmen eingeholt. Der angebotene Preis war jedoch deutlich höher als der vom Dornahof).
  • Bauarbeiten im Bereich der Weingartener Straße in Mochenwangen. 
    (Die bauausführende Firma wurde aufgefordert, schnellstmöglich den Feinbelag einzubauen, um die derzeit bestehende Unfallgefahr wegen der Ausfräsungen im Rad- und Gehwegbereich zu beheben).
  • Stand der Planungen in der Abfallwirtschaft des Landkreises.  
    (Vom Landkreis werden derzeit Überlegungen angestellt, ob auch weiterhin Leichtverpackungen im sogenannten RaWEG-Sack bei den Wertstoffhöfen abgegeben werden sollen oder ob in den nächsten Jahren evtl. ein Holsystem eingeführt wird).
  • Bauarbeiten im Bereich des Bahnhofsgebäudes in Mochenwangen.   
    (Derzeit wird die ehemalige Laderampe vom neuen Eigentümer des Grundstücks im Zusammenhang mit der geplanten Sanierung des Bahnhofsgebäudes abgerissen).

Wasserversorgung Wolpertswende:
Beratung und Beschluss zur Zukunft des Brunnens in Mochenwangen

Der Ortsteil Mochenwangen wird seit jeher mit Eigenwasser aus dem Brunnen in Mochenwangen sowie mit Wasser vom Wasserversorgungsverband „Schussen-Rotachtal“, das aus dem Quellgebiet Lindenweiher bei Unteressendorf stammt, versorgt. In Wolpertswende wird ausschließlich Wasser vom Wasserversorgungsverband genutzt. Das Wasser vom Brunnen Mochenwangen muss aufgrund erhöhter, geophysikalisch bedingter, Arsengehalte sowie hoher Mangan- und Eisengehalte mit dem Wasser des Wasserversorgungverbandes im Hochbehälter Himmelreich in Wolpertswende gemischt werden, damit die Vorgaben der Trinkwasserverordnung eingehalten werden können.
Nachdem Untersuchungen ergeben haben, dass der Brunnen Mochenwangen und auch der Hochbehälter Himmelreich sowie die Pumpenleitung von Mochenwangen nach Wolpertswende grundlegend saniert werden müssen, wurde im Gemeinderat schon mehrmals über die künftige Wasserversorgung für den Ortsteil Mochenwangen beraten.
Von den Technischen Werken Schussental (TWS), die mit der Betriebsführung der Wasserversorgung Wolpertswende beauftragt sind, wurden zum einen die Möglichkeiten und Kosten für den Erhalt und die Sanierung des Brunnens, des Hochbehälters, der Pumpendruckleitung sowie einer Aufbereitungsanlage des Wassers aus dem Brunnen Mochenwangen und zum anderen die Möglichkeiten und Kosten eines vollständigen Bezugs von Wasser über den Wasserversorgungsverband „Schussen-Rotachtal“ untersucht. Danach würden sich die Kosten für eine Sanierung und für die Aufbereitung des Wassers aus dem Brunnen Mochenwangen zwecks Senkung des Arsen- und Eisen/Mangangehalts auf ca. 2,3 Mio. € (ohne Rückbauarbeiten)belaufen. Dies hätte gravierende Auswirkungen auf den Wasserpreis (von derzeit 0,70 € auf ca. 1,12 €/cbm). Die Vorteile eines kompletten Fremdwasserbezugs vom Wasserversorgungsverband „Schussen-Rotachtal“ liegen in den geringen Investitions- und Wartungskosten sowie in den auf Dauer deutlich geringeren Betriebskosten wegen Wegfalls des Hochbehälters Himmelreich und des Pumpwerks Mochenwangen. Im Zusammenhang mit der Prüfung einer Neukonzeption für die Wasserversorgung hat auch der Zweckverband Wasserversorgung Baienfurt-Baindt die Lieferung von Trinkwasser für Mochenwangen angeboten. Bei dieser Variante wären höhere Investitionskosten wegen des Baus einer Leitung von Baindt nach Mochenwangen sowie höhere Wartungs- und Betriebskosten wegen der notwendigen Erhöhung des Wasserdrucks durch Pumpen zu erwarten. Vorteil wäre die geringere Wasserhärte mit 14° dH.
Beim Bürgerforum am 21.06.2018 in der Turn- und Festhalle Mochenwangen wurde über die verschiedenen Varianten zur Wasserversorgung von Mochenwangen ausführlich und detailliert informiert. Dabei hat sich herauskristallisiert, dass die Aufbereitung der eigenen Wasserförderung mit dem Brunnen in Mochenwangen, vor allem aus Kostengründen und aus Gründen einer möglichen ungewissen Zukunft (weiter steigende Anforderungen an die Trinkwasserhygiene, künftige erforderliche wasserrechtliche Erlaubnisse, Wasserschutzgebiete usw.) favorisiert wird.
In der Gemeinderatssitzung wurde nochmals ausführlich über die verschiedenen denkbaren Varianten beraten. Mehrheitlich sprach sich der Gemeinderat für die Aufgabe des Brunnens in Mochenwangen aus. Begründet wurde dies insbesondere mit den hohen Kosten für die Sanierung des Brunnens und des sehr hohen Aufwands für die Aufbereitung des arsen- und mangan/eisenhaltigen Wassers aus dem Brunnen Mochenwangen. Auch wird der Bezug von Fremdwasser vom Wasserversorgungsverband „Schussen-Rotachtal“ befürwortet, da die Gemeinde schon seit 40 Jahren Mitglied des Verbandes ist. Vorteil einer solchen Lösung ist auch, dass der Wasserversorgungsverband bereits schon jetzt Mochenwangen mit Wasser versorgen kann. Auch sind die Kosten für den Fremdwasserbezug günstiger als ein Bezug vom Wasserversorgungsverband Baienfurt-Baindt. Ungeachtet dessen wird aber vom Gemeinderat großer Wert darauf gelegt, dass der Wasserversorgungsverband „Schussen-Rotachtal“ mit dem Wasserversorgungsverband Baienfurt-Baindt Verhandlungen bzw. Gespräche wegen einer künftigen Kooperation und Zusammenarbeit im Hinblick z.B. auf eine Notwasserversorgung, evtl. Verbundlösungen usw. führt.
Da das Wasser vom Wasserversorgungsverband „Schussen-Rotachtal“ einen höheren Härtegrad als das Wasser vom Wasserversorgungsverband Baienfurt-Baindt hat, soll geprüft werden, ob das Wasser zentral in Nähe der Quellfassung enthärtet werden könnte und welche Kosten hierfür anfallen würden.
Über die Frage, wie mit dem Brunnen Mochenwangen weiter verfahren wird (Rückbau oder Stilllegung) und was mit dem Hochbehälter Himmelreich geschieht, muss der Gemeinderat zu einem späteren Zeitpunkt gesondert beraten.
Nach ausführlicher Beratung wurde vom Gemeinderat einstimmig folgender Beschluss gefasst:
Die Wasserversorgung von Mochenwangen wird künftig durch Wasserbezug vom Wasserversorgungsverband „Schussen-Rotachtal“ betrieben und gleichzeitig wird der Wasserbezug vom gemeindeeigenen Brunnen in Mochenwangen eingestellt. Die Gemeindeverwaltung und die betriebsführenden Technischen Werke Schussental (TWS) werden beauftragt die weiteren dafür notwendigen Schritte einzuleiten sowie auszuarbeiten und diese im Rahmen der Beratung über den Wirtschaftsplan 2019 im Herbst 2018 vorzustellen. Der Wasserversorgungsverband „Schussen-Rotachtal“ wird gebeten, eine weitergehende Kooperation mit dem Wasserversorgungsverband Baienfurt-Baindt zu prüfen und die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit und Kooperation herauszuarbeiten sowie eine Enthärtung des Wassers (unabhängig der weiteren Zusammenarbeit mit dem Wasserversorgungsverband Baienfurt-Baindt) zu prüfen. Dem Gemeinderat soll bis Ende 2018 ein Zwischenbericht über den Stand dieser Prüfungen vorgelegt werden.

2. Änderung des Bebauungsplanes „Auf der Platte 1. Bauabschnitt“ und die örtlichen Bauvorschriften hierzu:
    - Abwägungs- und Feststellungsbeschluss zur Fassung vom 02.09.2013
    - Beschlussfassung zum Feststellungsbeschluss

Im Baugebiet „Auf der Platte – 1. Bauabschnitt“ in Wolpertswende wurden öffentliche Ausgleichsflächen auf privaten Grundstücken ausgewiesen. Da diese nicht wie geplant realisiert werden können, wird der Bebauungsplan entsprechend angepasst. Dazu wurde bereits 2013 ein Änderungsverfahren eingeleitet, das nun vor dem Abschluss steht.
Der Gemeinderat hat nun die von den Trägern öffentlicher Belange (z.B. Regionalverband, Landratsamt) im Zuge der Anhörung vorgebrachten Stellungnahmen beraten und abgewogen. Den vorgebrachten Anregungen wurde jeweils einstimmig zugestimmt.
Im Zuge der öffentlichen Auslegung wurden keine Stellungnahmen abgegeben.
Der Entwurf zur 2. Änderung des Bebauungsplanes „Auf der Platte – 1. Bauabschnitt“ in der Fassung vom 07.06.2018 wird nun nochmals öffentlich ausgelegt und die Stellungnahmen der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange werden eingeholt.

2. Änderung des Bebauungsplanes „Auf der Platte 1. Bauabschnitt“ und die örtlichen Bauvorschriften hierzu:
    - Erneute Auslegung mit Entwurfsstand vom 07.06.2018
    - Billigungs- und Auslegungsbeschluss gem. § 3 Abs. 2 und § 4 Abs. 2 BauGB

Vom Gemeinderat wurde der Entwurf zum Bebauungsplan einstimmig gebilligt. Der Entwurf wird auf Dauer von 2 Wochen öffentlich ausgelegt. Eine entsprechende Bekanntmachung wird im Mitteilungsblatt veröffentlicht.

1. Änderung des Bebauungsplanes „Erweiterung Auf der Platte“ und die örtlichen Bauvorschriften hierzu:
- Abwägungs- und Feststellungsbeschluss zur Fassung vom 02.09.2013
- Beschlussfassung zum Feststellungsbeschluss

Der Gemeinderat hat den von den Trägern öffentlicher Belange vorgebrachten Anregungen und Stellungnahmen jeweils einstimmig zugestimmt. Nach der öffentlichen Auslegung der Entwurfsfassung vom 02.09.2013 im Zeitraum vom 30.09.2013 – 30.10.2013 gingen keine Stellungnahmen ein.

1. Änderung des Bebauungsplanes “Erweiterung Auf der Platte“ und die örtlichen Bauvorschriften hierzu:
    - Erneute Auslegung mit Entwurfsstand vom 07.06.2018
    - Billigungs- und Auslegungsbeschluss gem. § 3 Abs. 2 und § 4 Abs. 2 BauGB

Der Gemeinderat hat den Entwurf zum Bebauungsplan 1. Änderung des Bebauungsplanes „Erweiterung Auf der Platte“ und die örtlichen Bauvorschriften hierzu in der Fassung vom 07.06.2018 einstimmig gebilligt. Der Entwurf wird öffentlich ausgelegt und die Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange beteiligt.

1. Änderung und 1. Erweiterung des Bebauungsplanes „Unterwasser“ und die örtlichen Bauvorschriften hierzu: Beratung und Beschluss über die Zustimmung zum städtebaulichen Vertrag zwischen Vorhabenträger und Gemeinde

Der Bebauungsplan „Unterwasser“ an der Fabrikstraße in Mochenwangen wurde bereits im Jahr 1994 erstellt. Da sich mittlerweile die Planungen des privaten Grundstückseigentümers geändert haben, soll der Bebauungsplan entsprechend abgeändert werden. Der Änderungsbeschluss hierfür wurde bereits im Jahr 2013 gefasst.
Da sich die Grundstücke, die im Bereich des Bebauungsplanes liegen, in Privateigentum befinden, muss zunächst noch ein sogenannter städtebaulicher Vertrag zwischen dem Grundstückseigentümer als Vorhabenträger und der Gemeinde, die für den Bebauungsplan und einzelne Erschließungsmaßnahmen zuständig ist, abgeschlossen werden. In diesem Vertrag wird insbesondere die Kostentragung für die private Erschließung des Baugebiets und für Planungsleistungen geregelt.
Der Gemeinderat hat dem städtebaulichen Vertrag zwischen Gemeinde und Vorhabenträger einstimmig zugestimmt.
 

1. Änderung und 1. Erweiterung des Bebauungsplanes „Unterwasser“ und die örtlichen Bauvorschriften hierzu:
    - Abwägungs- und Feststellungsbeschluss zur Fassung vom 01.04.2016
    - Beschlussfassung zum Feststellungsbeschluss

Die Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange wurden zur 1. Erweiterung des Bebauungsplanes um Abgabe ihrer Stellungnahme zur Entwurfsfassung vom 01.04.2016 aufgefordert.
Den von den Trägern öffentlicher Belange vorgebrachten Anregungen und Bedenken wurde jeweils einstimmig zugestimmt. Drei Gegenstimmen und eine Enthaltung gab es bei der Abwägung über die geplante Einhaltung eines Gewässerrandstreifens von 5 m zur Uferböschung. Von einigen Gemeinderäten wird ein größerer Abstand für erforderlich gehalten.
Einstimmig wurde die 1. Änderung und 1. Erweiterung des Bebauungsplanes „Unterwasser“ und die örtlichen Bauvorschriften hierzu als Satzung beschlossen. Die Veröffentlichung des Satzungsbeschlusses kann erst nach der notariellen Beurkundung des städtebaulichen Vertrages erfolgen.

Sanierung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik (2 und 3. Bauabschnitt): Vergabebeschluss
Seit Herbst 2017 wurden bereits insgesamt 100 Straßenbeleuchtungskörper durch energieeffiziente LED-Leuchtkörper, überwiegend in den Durchgangsstraßen von Mochenwangen und Wolpertswende, ersetzt. Aufgrund der immer noch sehr günstigen Fördersituation (bis zu 90 % Zuschuss) werden weitere 100 Leuchten umgerüstet, vorranging in den weiteren Durchgangsstraßen und in den ältesten Baugebieten. Somit sind dann ca. zwei Drittel der alten Leuchtkörper umgerüstet. Die durchschnittliche Einsparung bei der Umstellung auf energieeffiziente LED-Beleuchtung beträgt ca. 71 % gegenüber den derzeitigen Leuchten. Dies wirkt sich entscheidend auf die Stromkosten und die Reduzierung des CO²-Ausstosses aus. Vom Gemeinderat wurde einstimmig beschlossen, die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik an den günstigsten Bieter, die Netze BW GmbH in Biberach, zum Bruttoangebotspreis von 57.206,63 € zu vergeben (teuerster Bieter: 65.298,28 €).

Beratung und Beschluss zur Förderung der Sanierung der Kapelle in Vorsee nach dem Förderprogramm des Landkreises Ravensburg (Kreisdenkmalprogramm)
Die Dominikuskapelle in Vorsee, die sich im Eigentum der kath. Kirchengemeinde Wolpertswende befindet, muss grundlegend saniert werden. Da es sich bei der Kapelle um ein Kulturdenkmal von herausragender Bedeutung handelt, fördert der Landkreis Ravensburg im Rahmen des Kreisdenkmalprogramms die Sanierung mit einem Zuschuss von 4 % (5.720 €) der Gesamtkosten (ca. 143.000 €). Der Zuschuss wird nur bewilligt, wenn sich auch die Gemeinde mit einem Zuschussbetrag in gleicher Höhe an der Sanierung beteiligt.
Vom Gemeinderat wurde einstimmig beschlossen, ebenfalls einen Zuschuss in Höhe von 5.720 € zu bewilligen und diesen Betrag im Haushaltsplan 2019 vorzusehen.

Bei der öffentlichen Sitzung waren 5 Zuhörer anwesend.

Im elektronischen Ratsinformationssystem werden der Einwohnerschaft ausführliche Informationen zu den Sitzungen des Gemeinderats und seiner Ausschüsse zur Verfügung gestellt. Bei den einzelnen Tagesordnungspunkten sind die kompletten Sitzungsvorlagen samt Abstimmungsergebnissen und Anlagen (Pläne, Skizzen) hinterlegt. Außerdem können die derzeit gültigen Satzungen der Gemeinde eingesehen werden. Das Ratsinformationssystem finden Sie auf der Homepage der Gemeinde „www.wolpertswende.de“, wenn Sie auf der Startseite den Button „Rathaus“ oben in der Leiste und dann den sechsten Unterpunkt „Ratsinformationssystem“ anklicken. Bei Fragen zum Ratsinformationssystem stehen wir gerne zur Verfügung (Herr Wiedenmann, Tel. 940316).

Schnelles Internet wird in Wolpertswende Realität!

Insgesamt 18 Gemeinden bilden den Zweckverband "Breitbandversorgung im Landkreis Ravensburg". Zielsetzung ist es, ihre insgesamt 85 900 Einwohner mit Mehrfachdienstleistungen (Breitbandversorgung) zu versorgen. Für diesen Zweck wurden Glasfasertrassen mit einer Länge von 92.595 m im Verbandsgebiet verlegt.

Weitere Informationen

Wolpertswende 2030 – Wir bauen unsere Zukunft

Der Gemeinderat hat beschlossen, für die künftige Ortsentwicklung in Wolpertswende und Mochenwangen eine sogenannte „Zukunftswerkstatt“ einzurichten. Die Zukunftswerkstatt wird „Wolpertswende 2030 – Wir bauen unsere Zukunft!“ lauten. Was beabsichtigen der Gemeinderat und die Gemeindeverwaltung mit dieser Zukunftswerkstatt?

Weitere Informationen

Naherholung zwischen Schussen und Seen

Die Gemeinden Wolpertswende und Fronreute im westlichen Landkreis Ravensburg laden Sie ein, die oberschwäbische Landschaft am Rande und auf den Anhöhen des mittleren Schussentals auf Rad- und Wanderwegen zu genießen.

Weitere Informationen

Alte Kirche Mochenwangen

Die Alte Kirche in Mochenwangen ist ein lebendiges Kulturdenkmal das neben Kunst, Musik, Theater, Kabarett und Literatur auch Brauchtum und Mundart und politische Kultur beheimatet.

Auf der Homepage der Alten Kirche finden Sie alle interessanten Informationen über die Historie, über die aktuellen Veranstaltungen und den Förderverein.

Weitere Informationen 


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